Ein Café verkauft Atmosphäre genauso wie Kaffee. Der Kunde entscheidet in wenigen Sekunden auf dem Gehweg: Sieht man von weitem, dass es hier Kaffee gibt, ist es drinnen gemütlich, sitzt dort jemand? Deshalb endet Werbung im Café nicht beim Schild. Es zählen das Licht am Abend, ein Schaufenster, das hereinbittet, und Dinge, die der Kunde in der Hand mitnimmt – Becher, Tüte, Stempelkarte.
Zweitens: Ein Café lebt von Stammgästen und von Fotos in sozialen Medien. Eine Wand mit [LED-Neon](/produkty/neony-led-flex) oder Fototapete bewirkt mehr als ein weiteres Banner, und ein Coffee-to-go-Becher mit Logo ist Werbung, die gratis durch die Stadt läuft. Unten haben wir zusammengestellt, was wir Café-Betreibern meist empfehlen – vom Pflichtprogramm bis zu Kleinigkeiten, an die bei der Eröffnung kaum jemand denkt.
1. Fassade und Schild
Das Schild muss nach Einbruch der Dunkelheit funktionieren, denn im Winter arbeitet das Café ab 15 Uhr bei Kunstlicht. In einer engen Straße hilft ein rechtwinklig zur Wand stehendes Nasenschild mehr als ein flacher Leuchtkasten, den man vom Gehweg schlicht nicht sieht. In Altbauten im Zentrum gelten oft Gestaltungssatzungen oder Denkmalschutzauflagen – prüfen Sie das vor der Bestellung bei der Gemeinde oder der Hausverwaltung (mehr im Ratgeber [braucht ein Firmenschild eine Genehmigung](/poradnik/czy-szyld-wymaga-pozwolenia)).
- Leuchtbuchstaben an der Fassade→Die eleganteste Form für den Namen über dem Eingang – Halo erzeugt einen weichen Lichtschein, der zur Café-Atmosphäre passt.
- Leuchtkasten über dem Eingang→Günstiger als Buchstaben und sehr gut lesbar, gut geeignet, wenn der Name lang ist oder das Logo einen Hintergrund hat.
- Zweiseitiges Nasenschild→Ein kleiner Leuchtkasten am Ausleger ist aus beiden Gehrichtungen sichtbar – in geschlossener Straßenbebauung bringt er am meisten für das wenigste Geld.

2. Schaufenster und Eingang
Das Schaufenster soll den Innenraum zeigen, nicht verdecken. Der häufigste Fehler ist, die ganze Scheibe mit Angebotsplakaten zuzukleben – von der Straße wirkt es dunkel und das Lokal wie geschlossen. Besser Öffnungszeiten, Logo und einen Slogan, der Rest bleibt durchsichtig.
- Schaufensterbeschriftung→Öffnungszeiten, Logo, „Coffee to go“, WLAN – auf transparenter Folie oder aus Folie geschnitten, damit kein Licht verloren geht.
- Milchglasstreifen auf Tischhöhe→Gäste am Fenster sitzen nicht wie im Schaufenster, und von außen sieht man trotzdem, dass drinnen Betrieb ist.
- Kundenstopper für den GehwegEine Tafel mit dem Kaffee des Tages oder dem Frühstücksangebot fängt Leute ab, die eigentlich woanders hinwollten. Zweiseitig A1 kostet ca. 90 € netto inklusive Druck.
3. Innenraum und Theke
Drinnen ist die Menütafel über der Theke das Wichtigste – aus der Schlange lesbar, mit Preisen, die sich ändern lassen, ohne alles neu zu machen. Das zweite Element ist eine Wand mit Charakter, vor der Leute Fotos machen. Das ganze Lokal muss nicht beklebt werden.
- Beleuchtete Menütafel über der Theke→Flacher LED-Leuchtrahmen mit Wechselgrafik – bei Preisänderungen drucken Sie nur die Grafik, nicht die ganze Tafel.
- LED-Neon mit Slogan oder Logo→Das am häufigsten fotografierte Element im Café. Verbraucht wenig Strom und wird nicht heiß wie frühere Glasneons.
- Fototapete oder Wandgrafik→Eine Wand mit Kaffee-, Stadt- oder Illustrationsmotiv – in der Gastronomie empfehlen wir abwaschbare Fototapete oder Vlies mit Prüfzeugnis.
- Bedruckte Akustikpaneele→In einem kleinen Café mit harten Oberflächen wird es laut. Paneele dämpfen und sind zugleich Dekoration.

4. To-go und Kasse
Was der Kunde aus dem Café mitnimmt, wirkt länger als jeder Flyer. Hier sind Auflagen wichtig: Kleine Mengen kosten pro Stück mehr, Becher und Tüten bestellen Sie also besser einmal im Quartal als jede Woche ein bisschen.
- Becher mit Logo→Bedruckter Thermobecher für Stammgäste oder als Verkaufsartikel an der Kasse.
- Aufkleber für Becher und Verpackungen→Der günstigste Weg, Standardbecher oder Kuchenboxen mit Ihrem Logo zu versehen.
- Papiertüten mit Logo→Für Kuchen, Kaffeebohnen und Einkäufe, die größer sind als ein Kaffee – sehen auf Fotos gut aus.
- Stempelkarten→Karte im Visitenkartenformat mit Stempelfeldern – ein günstiger und bewährter Weg, Gäste zurückzuholen.
- Etiketten für Kaffeebohnen→Wenn Sie eigene Bohnen oder Mischungen verkaufen – Etikett mit Name, Röstgrad und Datum.
5. Außenbereich und Saison
Der Außenbereich ist das zweite Schild des Cafés. Schirme und Windschutz mit Logo sieht man von weitem, im Winter kommen sie ins Lager. Zum Saisonstart, für die Herbstkarte oder zu Feiertagen reicht der Grafikwechsel im Kundenstopper und am Schaufenster.
- Bedruckte Schirme→Ein Schirm 3 × 3 m mit Logo schützt die Gäste und ist Werbung, die man von der anderen Straßenseite sieht.
- Bespannungen für die Absperrungen→Eine Bespannung mit Namen trennt den Außenbereich vom Gehweg und ersetzt ein zusätzliches Banner.
- Gutscheine und Geschenkkarten→Vor Weihnachten verkaufen sie sich besser, als die meisten Betreiber erwarten.
- 01Briefing
Beschreibung, Maße, Fotos vom Standort und Termin — ein paar Sätze genügen.
- 02Entwurf und Angebot
Unsere Grafiker erstellen Entwurf oder Visualisierung, Sie erhalten den Preis.
- 03Freigabe
Sie geben den Entwurf frei; bei Hausfarben gibt es einen Proof.
- 04Produktion
35+ Maschinen im eigenen Werk in Polen: UV-Druck 3,2 m, CNC, Laser, 3D, Näherei.
- 05Montage oder Versand
Eigene Teams und Fahrzeuge in ganz Europa, Partnernetz, Kuriere weltweit.
Für den Start — ein Richtpaket
Beispielpaket für die Eröffnung eines kleinen Cafés mit einem Schaufenster. Beträge nach unserer Preisliste, ohne Montage.
| Leuchtkasten einseitig LED ca. 200 × 50 cm (1 m²) | ab ca. 320 € netto |
| LED-Neon auf Platte, bis 60 × 40 cm | ab ca. 210 € netto |
| Schaufensterbeklebung mit bedruckter Folie, ca. 4 m² (4 × ca. 12 €) | ca. 48 € netto |
| Kundenstopper zweiseitig A1 mit Druck | ca. 90 € netto |
| Stempelkarten 90 × 50 mm, 1.000 Stück | ca. 25 € netto |
| Schirm 3 × 3 m bedruckt | ab ca. 400 € netto |
Orientierungspreise netto; ein genaues Angebot erhalten Sie nach einer kurzen Beschreibung und Fotos des Standorts. Montage: Team ab ca. 42 € netto/Std. zuzüglich Anfahrt ca. 1 € netto/km (Hin- und Rückweg ab Wieluń).
Aus der Praxis — worauf Sie achten sollten
- Prüfen Sie das Schild abends von der anderen Straßenseite – ist der Name aus 20 Metern nicht lesbar, ist die Schrift zu klein oder zu dünn.
- Die Menütafel über der Theke so gestalten, dass die Preise in einem eigenen Feld stehen. Bei einer Preiserhöhung tauschen Sie einen Streifen, nicht die ganze Tafel.
- Das Schaufenster nicht komplett zukleben. Ein Café mit dunklen Fenstern wirkt leer, auch wenn es voll ist.
- Das Neon dort aufhängen, wo Gäste am Tisch Fotos machen – hinter dem Sofa oder am Fenster, nicht über der Kasse.
- Becher und Tüten für mehrere Monate bestellen. Bei kleinen Auflagen steigt der Stückpreis deutlich.
- Ein Logo im Vektorformat brauchen Sie für alles – vom Neon bis zum Stempel. Haben Sie nur eine JPG-Datei, zeichnen wir es nach.
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