Elektronik verkauft sich über Aktion und Vergleich. Der Kunde kommt mit dem Handy in der Hand, hat die Preise online geprüft und sucht einen Grund, hier und jetzt zu kaufen. Dieser Grund muss am Regal stehen: Preis mit Rate, das wichtigste technische Merkmal, „nur noch wenige Stück“, Set mit Zugabe. Deshalb steckt im Elektronik- und Computerhandel die meiste Arbeit in den Werbeträgern im Verkaufsraum, die mit jedem Prospekt und jedem Produktstart wechseln.
Die zweite Besonderheit ist das Licht. Große Glasflächen und Sonne auf den Fernsehbildschirmen sind in Läden an der Straße ein häufiges Problem. Folie auf dem Schaufenster kann das lösen und trägt nebenbei Werbung. Bei Läden mit Service kommen noch die Beschilderung der Annahme und Kleindruck dazu, der mit dem Gerät zum Kunden zurückgeht.
1. Fassade und Schaufenster
Elektronikmärkte liegen oft in Fachmarktzentren oder an Ausfallstraßen, wo die Fassade groß ist und der Kunde mit dem Auto kommt. Ein festes Logo im Leuchtkasten und daneben ein Rahmen für ein Wechselbanner mit der Kampagne – so ändert sich die Fassade am günstigsten mit den Aktionen.
- Leuchtkasten mit Logo an der Fassade→Festes Element, abends vom Parkplatz und von der Straße sichtbar. Bei großer Fassade bauen wir ihn modular.
- Banner-Spannrahmen mit Wechselbanner→Black Friday, Haushaltsgeräte-Aktion, Klimaanlagensaison. Sie tauschen nur das Banner, der Rahmen bleibt jahrelang.
- Lochfolie (One Way Vision) für Schaufenster→Grafik zur Straße, von innen freie Sicht nach draußen. Nebenbei reduziert sie Sonne auf den Fernsehbildschirmen.

2. Verkaufsraum
Der Kunde im Elektronikladen vergleicht. Helfen Sie ihm: Abteilungen von weitem kennzeichnen, Aktionen am Produkt hervorheben, Zubehör dort aufhängen, wo der Kunde ohnehin steht. Produktstarts und Herstelleraktionen bedient man mit temporären Werbeträgern aus Karton – günstig und schnell produziert.
- Deckenhänger mit Abteilungsnamen→Fernseher, Laptops, Kleingeräte, Gaming. Abgehängte Schilder, vom Eingang sichtbar, beidseitig bedruckt.
- Wobbler und Preisschilder mit technischen Daten→Preis, Rate, ein oder zwei der wichtigsten Merkmale. Aus HIPS, in Form geschnitten.
- Hakenständer für Zubehör→Kabel, Ladegeräte, Kopfhörer, Hüllen an der Kasse und bei den Handys. Gekauft von denen, die gerade ein Gerät gekauft haben.
- Kartonaufsteller für Produktstarts→Neue Konsole, neues Smartphone, Herstelleraktion. Ein Aufsteller aus Karton oder Wabenkarton steht ein paar Wochen und geht dann ins Recycling.
- Thekendisplays an der Kasse→Speicherkarten, Batterien, USB-Sticks. Ein kleines Display aus Karton oder Acrylglas verkauft in der Warteschlange.
- Marken- oder Gaming-Zone als Shop-in-Shop→Abgegrenzte Zone mit SEG-Rahmen und Theke, in den Farben der Marke oder des Themas. Der Kunde hat das Gefühl, einen eigenen Laden zu betreten.
3. Service und Abholung von Bestellungen
Immer mehr Läden haben eine Abholstation für Online-Bestellungen und einen Service. Wer nur ein Paket abholen oder einen Laptop abgeben will, sollte vom Eingang an wissen, wohin. Und Geräte, die aus dem Service zurückkommen, sind eine gute Gelegenheit, Ihren Kontakt darauf zu hinterlassen.
- Schilder: Service, Abholung, Retouren→Einfache Richtungsbeschilderung an Türen und Wänden. Die Kassenschlange vermischt sich nicht mit der Paketabholung.
- Aufkleber mit Servicekontakt auf den Geräten→Kleiner Aufkleber am Gehäuse eines bei Ihnen zusammengebauten PCs oder eines reparierten Laptops. Beim nächsten Defekt weiß der Kunde, wen er anruft.
- Aufkleber mit Serviceauftragsnummer→Kennzeichnung der Geräte im Serviceregal. Bögen mit Nummerierung, bei der Ausgabe leicht abzulösen.

4. Prospekte, Versand und Filialnetz
Elektronik ist immer noch eine Prospektbranche. Dazu versenden viele Läden online bestellte Ware, und ein Paket mit Logo auf dem Klebeband ist Werbung in jedem Haushalt. Bei mehreren oder einem Dutzend Filialen muss die Kampagne überall am selben Tag starten.
- Werbeprospekte→8–16 Seiten A4 mit dem Angebot für zwei Wochen. Bei festem Rhythmus planen wir die Termine im Voraus.
- Packband mit Logo→Jede Sendung aus dem Onlineshop trägt den Namen des Ladens. Nebenbei sieht man, ob das Paket geöffnet wurde.
- Kampagnensets für jede Filiale→Wobbler, Plakate, Deckenhänger und Banner für jede Adresse einzeln gepackt und am selben Tag versendet.
- 01Briefing
Beschreibung, Maße, Fotos vom Standort und Termin — ein paar Sätze genügen.
- 02Entwurf und Angebot
Unsere Grafiker erstellen Entwurf oder Visualisierung, Sie erhalten den Preis.
- 03Freigabe
Sie geben den Entwurf frei; bei Hausfarben gibt es einen Proof.
- 04Produktion
35+ Maschinen im eigenen Werk in Polen: UV-Druck 3,2 m, CNC, Laser, 3D, Näherei.
- 05Montage oder Versand
Eigene Teams und Fahrzeuge in ganz Europa, Partnernetz, Kuriere weltweit.
Für den Start — ein Richtpaket
Orientierungspreise für die Elemente, mit denen die Beschilderung eines Elektronikladens beginnt. Netzkampagnen kalkulieren wir mit Kosten pro Standort.
| Leuchtkasten einseitig LED 500 × 80 cm (4 m² × ab ca. 320 €) | ab ca. 1.280 € netto |
| PVC-Banner beschichtet 510 g für Rahmen 6 × 3 m (18 m² × ca. 8 €) | ca. 144 € netto |
| Bedruckte Lochfolie (One Way Vision) für Schaufenster | ca. 10–18 € netto / m² |
| Wobbler und Preisschilder aus HIPS 0,8 mm | ca. 16–24 € netto / m² |
| Prospekt A4, 8 Seiten, 1.000 Stück | ca. 280 € netto |
| Bedrucktes Packband 48 mm × 60 m, 36 Rollen | ca. 290 € netto |
Orientierungspreise netto; ein genaues Angebot erhalten Sie nach einer kurzen Beschreibung und Fotos des Standorts. Konfektionierung und Versand für Filialnetze: ca. 3,30 € + ca. 2,80 € netto pro Standort.
Aus der Praxis — worauf Sie achten sollten
- Schreiben Sie auf den Wobbler den Preis und ein Merkmal. Den Rest vergleicht der Kunde ohnehin am Handy, und ein überladener Wobbler hält niemanden auf.
- Lochfolie auf dem Schaufenster an der Sonnenseite kann gegen Spiegelungen auf den Bildschirmen helfen. Wie sie funktioniert, beschreiben wir im Text [Lochfolie One Way Vision](/poradnik/folia-one-way-vision).
- Kartonaufsteller und Displays sind Material für eine Aktion. Es lohnt sich nicht, sie aus PVC zu bauen, wenn sie nach dem Produktstart ohnehin getauscht werden. Mehr: [Kartondisplay für den POS](/poradnik/ekspozytor-kartonowy-pos).
- Bestellen Sie das Banner für das Spannsystem gleich in zwei Versionen: Saisonkampagne und neutral mit Logo. So bleibt der Rahmen zwischen den Aktionen nicht leer.
- Beim Packband einen einfachen Druck in 1–3 Farben wählen. Fotos auf Klebeband funktionieren nicht.
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