Im Lager bedeutet Beschilderung Minuten, und Minuten bedeuten Geld. Ein Fahrer, der nicht weiß, an welches Tor er soll, blockiert den Hof. Ein neuer Mitarbeiter von der Zeitarbeitsfirma, der Gang 12 nicht von 21 unterscheidet, kommissioniert langsamer und verwechselt Lagerplätze. Deshalb beginnen wir mit dem Ablaufen der Route: Einfahrt, Pforte, Lkw-Parkplatz, Docks, Wareneingang, Gänge, Warenausgang, Umkleiden.
Das zweite Thema ist Wechsel. Lagerplätze in den Regalen ändern sich mit der Saison, Logistikkunden kommen und gehen, Zonen verschieben sich nach Umstrukturierungen. Deshalb schlagen wir leicht änderbare Lösungen vor: Magnete für Regale, einzeln austauschbare Schilder, auf die Oberfläche abgestimmte Etiketten. Bei einem Lagernetz in mehreren Städten produzieren wir alles nach einem Muster, stellen Pakete für jedes Objekt zusammen und versenden oder montieren mit unserem Team außerhalb der Stoßzeiten.
1. Einfahrt, Hof und Lkw-Parkplatz
Das erste Schild sollte dort stehen, wo der Fahrer noch wenden kann – vor der Schranke, nicht dahinter. Darauf: wo man sich meldet, welcher Weg, Telefonnummer der Disposition. An den Zäunen von Zentren, die ständig Personal suchen, hängen wir große Recruiting-Banner – die günstigste Stellenanzeige, die die Umgebung sieht.
- Pylon oder Stele mit Objektname an der Einfahrt→Erleichtert Fahrern und Kurieren das Finden des richtigen Geländes im Logistikpark, wo die Hallen alle gleich aussehen.
- Tafel für Fahrer an Schranke und Pforte→Hofplan, Einfahrtsregeln, Kontakt. Alu-Verbund 200 × 100 cm auf verzinktem Gestell ab ca. 165 € netto.
- Recruiting-Banner für den Zaun→„Arbeit ab sofort“ und Telefonnummer, von der Straße sichtbar. Ein Banner 4 × 1,5 m aus beschichtetem Material kostet ca. 54 € netto und hängt mehrere Saisons.

2. Docks, Rampen und Hallenzonen
Die Docknummer muss aus der Kabine eines rückwärts an die Rampe fahrenden Lkw sichtbar sein, also groß und hoch. Innen nummerieren wir dieselben Docks von der Hallenseite und kennzeichnen Zonen für Wareneingang, Warenausgang, Retouren und Sperrlager. Farben der Zonen und Bodenlinien legt die Fachkraft für Arbeitssicherheit oder die Lagerleitung fest – wir wählen das Material, das Stapler aushält.
- Nummerierung von Docks und Toren→Große Ziffern an der Fassade über dem Tor und in der Halle wiederholt. Der Fahrer hört „Rampe 7“ und sieht sie sofort.
- Zonenschilder: Wareneingang, Warenausgang, Retouren→Unter der Decke abgehängt oder an Stützen, aus PVC oder Alu-Verbund mit UV-Druck. Vom Stapler und vom anderen Hallenende lesbar.
- Grafiken und Bodenmarkierungen→Abstellflächen, Pfeile, Nummern der Packplätze. Folie mit Laminat R10 wird nicht rutschig und ist schneller verlegt als Farbe.
- Türschilder für Lagerbüro, Umkleide und Sozialraum→Neue Leute von der Zeitarbeitsfirma finden selbst zur Umkleide und zur Schichtleitung. PVC in der Halle, Acrylglas auf Abstandshaltern im Büro.
3. Gänge und Regale
Hier ändert sich am meisten, deshalb setzen wir auf Austauschbarkeit. Gangschilder hängen über dem Durchgang, Lagerplätze kennzeichnen wir mit Etiketten oder Magneten, die ein Mitarbeiter bei einer Umstrukturierung selbst umsetzen kann. Wichtig: Etiketten müssen einen für den Scanner lesbaren Code haben, deshalb machen wir vor der Auflage einen Test mit Ihrem Lesegerät.
- Schilder mit Gangnummern→Über dem Durchgang abgehängt, beidseitig, von beiden Gangenden sichtbar. Aus leichtem PVC, um die Konstruktion nicht zu belasten.
- Magnetische Lagerplatzkennzeichnungen für Regale→Bei einer Umstrukturierung setzen Sie sie per Hand um, ohne Aufkleber abzukratzen. Magnetfolie mit UV-Druck kostet ca. 21–32 € netto/m².
- Lagerplatz- und Logistiketiketten auf Rolle→Für Thermodrucker, für Scanner, für Paletten und Fachböden. Den Kleber wählen wir passend zur Oberfläche – Metall, Karton, Stretchfolie.

4. Versand und Verpackung
Für einen Logistikdienstleister, der Onlineshops betreut, ist Verpackungsbranding etwas, das er seinen Kunden anbieten kann. Packband mit Logo erhöht die Wiedererkennung des Pakets und erschwert unbemerktes Öffnen.
- Packband mit Logo→36 Rollen 48 mm × 60 m mit dreifarbigem Druck kosten ca. 290 € netto. Zerrissenes Klebeband zeigt sofort, dass jemand das Paket geöffnet hat.
- Bedruckte Versandkartons→Für den eigenen Shop oder für Fulfillment-Kunden. Wir kalkulieren nach Maßen und Auflage.
- Paketaufkleber: Logo, „Vorsicht“, „Nicht stapeln“→Auf Rolle, zum schnellen Aufkleben am Packplatz. Eine Rolle ersetzt das Beschriften mit Marker auf dem Karton.
5. Flotte und Mitarbeiter
Lieferwagen und Auflieger fahren durchs ganze Land – eine fahrende Plakatwand mit der Telefonnummer von Vertrieb oder Recruiting. Mitarbeiter in einheitlichen T-Shirts sind beim Kunden und beim Audit leichter zu erkennen.
- Beschriftung von Lieferwagen und Aufliegern→Gegossene Folie mit UV-Druck ca. 19–29 € netto/m², Laminat ca. 8 € netto/m². Bei Flotten achten wir darauf, dass die Farbe auf jedem Fahrzeug gleich ist.
- T-Shirts und Sweatshirts für Schichten und Zeitarbeit→Unterschiedliche Farben für Schichten oder Abteilungen erleichtern die Koordination in der Halle. A4-Druck ab 100 Stück ca. 1,90 € netto pro Stück.
- 01Briefing
Beschreibung, Maße, Fotos vom Standort und Termin — ein paar Sätze genügen.
- 02Entwurf und Angebot
Unsere Grafiker erstellen Entwurf oder Visualisierung, Sie erhalten den Preis.
- 03Freigabe
Sie geben den Entwurf frei; bei Hausfarben gibt es einen Proof.
- 04Produktion
35+ Maschinen im eigenen Werk in Polen: UV-Druck 3,2 m, CNC, Laser, 3D, Näherei.
- 05Montage oder Versand
Eigene Teams und Fahrzeuge in ganz Europa, Partnernetz, Kuriere weltweit.
Für den Start — ein Richtpaket
Beispiel für die Beschilderung eines mittleren Lagers nach einem Umzug: Einfahrt, Gänge und Boden. Preise nach unserer Preisliste, ohne Montage.
| Tafel für Fahrer, Alu-Verbund 200 × 100 cm auf Gestell | ab ca. 165 € netto |
| 20 Gangschilder 60 × 30 cm, PVC 5 mm (3,6 m² × ca. 39 €) | ca. 140 € netto |
| Magnetische Lagerplatzkennzeichnungen | ca. 21–32 € netto / m² |
| Bodenfolie mit Laminat R10 | ca. 19–30 € netto / m² |
| Recruiting-Banner 4 × 1,5 m, beschichtet 510 g (6 m² × ca. 9 €) | ca. 54 € netto |
| Aufmaß und Bestandsaufnahme vor Ort | ab ca. 85 € netto |
Orientierungspreise netto; ein genaues Angebot nach kurzer Beschreibung, Hallengrundriss und Fotos. Die Aufmaßkosten verrechnen wir bei einem Produktionsauftrag.
Aus der Praxis — worauf Sie achten sollten
- Gehen Sie die Route von Fahrer und neuem Mitarbeiter ab, bevor Sie Schilder bestellen. Die meisten Beschilderungsfehler sieht man erst aus der Lkw-Kabine oder vom Stapler.
- Docknummern außen und innen gleich nummerieren. Eine Abweichung zwischen Fassade und Halle ist ein sicheres Rezept für Fehler bei der Verladung.
- Etiketten mit Codes vor der Auflage an Ihrem eigenen Scanner testen. Zu glänzendes Laminat kann das Lesen erschweren.
- In Zonen mit intensivem Staplerverkehr Bodenfolie als Verschleißmaterial betrachten und ihre Erneuerung einplanen.
- Gangschilder in einer Höhe aufhängen, die von Ware auf der obersten Regalebene nicht verdeckt wird.
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