Im Kino und Theater wechselt die Werbung im Takt des Spielplans. Jede Woche oder jeden Monat tauscht jemand Plakate in den Schaukästen, die Grafik auf dem Banner, den Premierenhinweis. Deshalb sind in dieser Branche Träger mit Wechselgrafik am wichtigsten: Leuchtkästen, in denen nur der Druck getauscht wird, Rahmen mit Stoff, City-Lights. Die Konstruktion kaufen Sie einmal, danach zahlen Sie nur Papier oder Stoff.
Das Zweite ist das Foyer. Der Zuschauer verbringt dort eine Viertelstunde vor der Vorstellung oder in der Pause – kauft Popcorn, macht Fotos, wartet auf Freunde. Der beste Ort für Ankündigungen weiterer Titel, Geschenkgutscheine oder eine Fotowand. In älteren Gebäuden kommt die Beschilderung dazu: Säle, Ränge, Reihen, Garderobe, Toiletten. Bei der Fassade eines denkmalgeschützten Gebäudes prüfen wir zuerst, was erlaubt ist – allgemein beschreiben wir das im Ratgeber [Werbung an der Gebäudefassade](/poradnik/reklama-na-elewacji-budynku).
1. Fassade und Eingang
Von der Straße aus soll der Zuschauer den Namen des Hauses sehen, auch abends, und was diese Woche läuft. Den Namen machen wir einmal, für Jahre – Leuchtbuchstaben oder Leuchtkasten. Der Spielplan kommt auf einen leicht wechselbaren Träger.
- Beleuchteter Schriftzug mit dem Namen von Kino oder Theater→Front- oder Halo-Leuchtbuchstaben an der Fassade. Ein Buchstabe mit 30 cm Höhe kostet ab ca. 46 € netto pro Zeichen.
- Banner mit Spielplan oder Premiere an der Fassade→Großformat, von der anderen Straßenseite sichtbar. Bei häufigem Wechsel hängt das Banner in einem Banner-Spannrahmen, dann dauert der Tausch eine Stunde.
- Plakate für City-Lights und Außenschaukästen→Whiteback-Papier für beleuchtete Vitrinen gibt gleichmäßiges Licht ohne Flecken. Der günstigste Wechselträger, ca. 5–10 € netto pro m².

2. Foyer und Kasse
Hier entscheidet sich, ob der Zuschauer eine Karte für die nächste Vorstellung kauft. Plakate in Leuchtrahmen wirken besser als an einer Korkwand angepinnt, und einen Kartonaufsteller mit der Filmfigur fotografieren die Leute. An der Kasse zählen eine lesbare Preisliste und der Hinweis auf Geschenkkarten.
- Beleuchtete Rahmen für Filmplakate→Ultraflacher LED-Leuchtrahmen im Plakatformat, wenige Zentimeter tief. Das Plakat wird ohne Werkzeug getauscht.
- Aufsteller und Kartonfiguren zur Premiere→Die Figur aus Film oder Stück in Lebensgröße aus Karton oder Leichtplatte. Günstig, in einer Minute aufgestellt, nach der Premiere ins Altpapier.
- Grafiken für Kassen- und Eingangsscheiben→Öffnungszeiten, Preise, Ankündigungen. Auf Glastüren bedruckte Folie, an der Kasse unter Erhalt der Durchsicht.
- Wand für Premieren und Begegnungen mit Künstlern→Fotohintergrund für Schauspieler, Regie und Gäste. Stoff reflektiert kein Blitzlicht, die Grafik lässt sich für die nächste Spielzeit tauschen.
3. Säle, Reihen und Flure
Der Zuschauer mit Karte sucht Saal, Reihe und Platz, oft im Halbdunkel. Saalnummern müssen groß und Reihenkennzeichnungen aus Sicht der Treppe lesbar sein. In Theatern mit Rängen und Logen kommt die Wegführung zu den Etagen dazu.
- Saalnummern und -namen, Wegweiser→Schilder aus Acrylglas oder Alu-Verbund in einem Stil im ganzen Gebäude. Wir planen zusammen mit Grundriss und Raumliste.
- Reihen- und Platzkennzeichnung→Kleine Schilder oder Aufkleber am Reihenende. Wir fertigen sie in Serie mit Nummerierung, jedes mit anderer Nummer.
- Bodengrafiken zu den Sälen→Pfeile und Nummern auf dem Boden in langen Fluren eines Multiplex. Rutschhemmendes Laminat R10.
- Akustikpaneele mit Grafik im Foyer und in Probenräumen→Dämpfen den Nachhall in Halle und Probenräumen, und der Druck kann Szenenfotos oder Filmklassiker zeigen.

4. Kinobar und Verkauf
Die Bar ist in vielen Kinos eine wichtige Einnahmequelle. Becher mit Kinologo und Geschenkkarten verkaufen sich von selbst, wenn sie gut präsentiert sind.
- Becher und Verpackungen mit Kinologo→Thermobecher mit einfarbigem Druck bei 100 Stück ab ca. 7 € netto pro Stück. Die Leute nehmen ihn mit nach Hause.
- Gutscheine und Geschenkkarten→Für Weihnachten, Muttertag, für Firmen. Nummeriert, auf starkem Karton, im Umschlag.
5. Eintrittskarten, Programmhefte, Spielzeitmaterial
Ein Theater ohne Programmheft zur Vorstellung ist wie ein Buch ohne Umschlag. Kleine Auflagen drucken wir digital, ein Programmheft für eine Premiere in 200 Exemplaren lohnt sich also.
- Programmhefte und Spielzeitbroschüren→Besetzung, Probenfotos, Text der Regie. Gehefteter Katalog A4, 16 Seiten, 100 Stück ca. 220 € netto.
- Eintrittskarten und Abonnements→Karten mit Perforation, zu Blöcken geleimt, für Häuser, die auch klassisch verkaufen. 1000 Stück 55 × 170 mm ca. 75 € netto.
- 01Briefing
Beschreibung, Maße, Fotos vom Standort und Termin — ein paar Sätze genügen.
- 02Entwurf und Angebot
Unsere Grafiker erstellen Entwurf oder Visualisierung, Sie erhalten den Preis.
- 03Freigabe
Sie geben den Entwurf frei; bei Hausfarben gibt es einen Proof.
- 04Produktion
35+ Maschinen im eigenen Werk in Polen: UV-Druck 3,2 m, CNC, Laser, 3D, Näherei.
- 05Montage oder Versand
Eigene Teams und Fahrzeuge in ganz Europa, Partnernetz, Kuriere weltweit.
Für den Start — ein Richtpaket
Beispielausstattung für das Foyer eines kleinen Kinos oder einer Bühne mit Wechselträgern. Preise aus unserer Preisliste, ohne Montage.
| Ultraflacher LED-Leuchtrahmen für Plakate, Format A1 | ab ca. 165 € netto / Stück |
| Plakatdruck für City-Light (Whiteback 150 g) | ca. 5–10 € netto / m² |
| Textile Pop-up-Wand 300 × 230 cm für Premieren | ab ca. 400 € netto |
| Frontleuchtende Buchstaben, Höhe 30 cm | ab ca. 46 € netto / Zeichen |
| Eintrittskarten 55 × 170 mm mit Perforation, 1000 Stück | ca. 75 € netto |
| Gehefteter Katalog A4, 16 Seiten, 100 Stück | ca. 220 € netto |
Richtpreise netto; ein genaues Angebot nach einer kurzen Beschreibung des Hauses und Fotos von Foyer und Fassade.
Aus der Praxis — worauf Sie achten sollten
- Legen Sie ein Plakatformat für alle Rahmen im Gebäude fest. Dann drucken Sie eine Datei statt drei Versionen jedes Titels.
- Bestellen Sie für Leuchtrahmen und City-Lights Drucke auf Papier oder Folie für Hinterleuchtung. Ein normales Plakat wirkt unter Licht blass, und man sieht Schatten.
- Filmplakate vom Verleih kommen oft in RGB und ohne Beschnitt. Wir prüfen sie vor dem Druck kostenlos.
- Stellen Sie den Premierenaufsteller so, dass dahinter Platz für ein Foto ist. Dann arbeitet er in den sozialen Medien für Sie.
- Wählen Sie für Reihenkennzeichnungen eine große, schlichte Schrift und starken Kontrast. Im Halbdunkel sind verzierte Ziffern unlesbar.
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