
Sublimation und Siebdruck in Kürze
Sublimation ist ein Druck mit Farbstoff, der unter Hitze in die Fasern des Polyesterbandes eindringt. Zuerst wird die Grafik auf Transferpapier gedruckt, dann in der Presse auf das Band übertragen. Der Farbstoff wird Teil des Materials, der Druck bildet keine fühlbare Schicht und bricht beim Knicken nicht.
Siebdruck bedeutet, dass Farbe durch ein Sieb mit dem Motiv auf ein fertiges, meist einfarbiges Band gedrückt wird. Jede Farbe braucht ein eigenes Sieb und einen eigenen Durchgang. Die Farbe liegt auf der Oberfläche – man spürt sie leicht unter dem Finger.
Beide Verfahren sind seit Jahren etabliert und liefern ein sauberes Ergebnis. Sie unterscheiden sich darin, was sich drucken lässt und bei welcher Grafik welches Verfahren sinnvoll ist.
Vergleich: wann welches Verfahren
| Merkmal | Sublimation | Siebdruck |
|---|---|---|
| Anzahl der Farben | unbegrenzt, Vollfarbe | meist 1–2 Farben, jede weitere erhöht den Preis |
| Verläufe, Fotos, Muster | ja | praktisch nein |
| Hintergrundfarbe | beliebig – wird mit der Grafik gedruckt | Farbe des fertigen Bandes |
| Beidseitiger Druck | ja, auch unterschiedliche Motive je Seite | möglich, eigener Durchgang |
| Haptik | glatt, Druck nicht fühlbar | Farbe leicht fühlbar |
| Material | Polyester (weiße Basis) | verschiedene Bänder, auch in dunklen Farben |
| Am besten für | Logos mit Verläufen, Muster, Sponsoren, Nummern | einfaches einfarbiges Logo |
In der Praxis wählen wir für Lanyards zu Events, Konferenzen und für Sportvereine fast immer die Sublimation. Sponsorenlogos sind selten einfarbig, und Veranstalter möchten das Band über die ganze Länge in den Farben des Events haben – nicht nur einen Schriftzug auf schwarzem Band.

Breite des Lanyards und wie viel Logo darauf passt
Die Breite bestimmt, wie groß das Logo wird und wie das Band am Hals liegt. Am häufigsten sind:
- 10 mm – schmal und dezent, für Schlüssel und kleine Namensschilder; Platz für einen kurzen Schriftzug,
- 15 mm – universell, gut für eine Webadresse oder einen einfachen Namen,
- 20 mm – die meistgewählte Breite für Events, Platz für Logo mit Namen, angenehm zu tragen,
- 25 mm – breit, für mehrere Sponsorenlogos oder große Grafiken.
Der häufigste Fehler: Ein querformatiges Logo ist auf der Website einige Zentimeter hoch, auf dem Lanyard muss es in gut einem Zentimeter Platz finden. Ein langer Name mit kleinem Slogan wird dann unleserlich. Besser nur das Firmenzeichen verwenden oder einen kurzen Schriftzug alle 10–20 cm wiederholen.
Endbeschläge und Sicherheit
Neben dem Band zählen die Enden. Es gibt mehrere Varianten, jede mit eigenem Einsatzzweck:
- Karabinerhaken – am beliebtesten, für Namensschilder und Schlüssel,
- Clip oder Ausweishalter-Öse – wenn der Ausweis in einer Kunststoffhülle steckt,
- Sicherheitsverschluss – öffnet sich bei Zug; empfehlen wir überall dort, wo an Maschinen, mit Kindern oder im Gedränge gearbeitet wird,
- lösbare Steckschnalle am Ende – der Ausweis lässt sich abnehmen, ohne das Lanyard abzulegen.
Für Großveranstaltungen und Produktionsbetriebe raten wir immer zum Sicherheitsverschluss. Er kostet wenig, und ein Band, das sich beim Hängenbleiben nicht öffnet, ist ein reales Risiko.
Lanyards werden meist zusammen mit Namensschildern bestellt. Personalisierte Namensschilder 90 × 50 mm, beidseitig bedruckt, kosten bei uns ca. 60 € netto für 100 Stück – mehr im Ratgeber über Namensschilder und Lanyards für Events.
- 24 hExpressdruck (UV-Tinten müssen nicht trocknen)
- ca. 3 TageStandardlieferzeit
- bis 14 Tagegroße Projekte mit Montage
Zzgl. Versand. Nennen Sie uns Ihren Termin — wir planen die Produktion danach.
Lanyard-Design – worauf Sie achten sollten
Die meisten Korrekturen, die wir bei Lanyards machen, betreffen immer dieselben Punkte:
- Leserichtung. Das Lanyard hängt in V-Form am Hals, der Text auf einer Seite wird von oben nach unten gelesen, auf der anderen von unten nach oben. Soll er auf beiden Seiten gleich lesbar sein, muss das Design das berücksichtigen.
- Bereich am Ende. Einige Zentimeter am Karabiner werden vom Ausweis und dem Verschluss verdeckt. Platzieren Sie dort nicht das wichtigste Logo.
- Kontrast. Hellgrauer Text auf Weiß sieht am Bildschirm gut aus, ist aus zwei Metern aber unsichtbar. Auf dem Lanyard gewinnen kräftige Farben und einfache Schriften.
- Zu viel Inhalt. Logo, Slogan, Webadresse, Telefon und Social-Media-Profil auf 20 mm Band sind zu viel. Wählen Sie ein, höchstens zwei Elemente und wiederholen Sie sie.
Haben Sie kein Design, erstellen wir es anhand von Logo und Markenfarben im eigenen Grafikstudio.
So bestellen Sie bedruckte Lanyards
- Legen Sie Stückzahl und den Termin fest, zu dem die Lanyards vor Ort sein müssen.
- Wählen Sie Breite und Art des Endbeschlags.
- Entscheiden Sie, ob der Druck einseitig oder beidseitig sein soll und ob die Seiten unterschiedliche Motive tragen.
- Bereiten Sie das Logo als Vektor und die Markenfarben vor.
- Prüfen Sie den Preis im Konfigurator auf printstrap.com – unserem Shop für bedruckte Lanyards, Armbänder und Schlauchschals. Dort sehen Sie sofort, wie sich der Preis mit der Auflage ändert.
- Sie erhalten eine Visualisierung zur Freigabe, danach startet die Produktion.
Brauchen Sie ein Komplettpaket für Ihre Veranstaltung – Lanyards, Namensschilder, Armbänder –, sehen Sie sich die Seite Namensschilder, Lanyards und Armbänder an.
