Wielka ReklamaWerbetechnik & Großformatdruck

Arten von Druckereien: Digitaldruck, Offset, Großformat, Siebdruck

Siebdruck auf T-Shirts: Die Rakel drückt Farbe durch das Sieb
Siebdruck in der Werkstatt · Visualisierung

Die fünf wichtigsten Arten von Druckereien in einer Tabelle

Arten von Druckereien im Vergleich
ArtWie gedruckt wirdTypische ProdukteWann es sich lohnt
Digitaldruck (Kleinformat)Toner oder Tinte direkt aus der Datei, ohne DruckformenVisitenkarten, Flyer, Einladungen, kleine Katalogauflagen, personalisierter Druckab 1 Stück bis zu einigen hundert oder einigen tausend Exemplaren, je nach Produkt
OffsetFarbe wird von der Druckplatte über ein Gummituch übertragengroße Auflagen von Flyern, Katalogen, Prospekten, Büchern, Kartonverpackungenbei großen Auflagen, wenn sich die Rüstkosten auf viele Exemplare verteilen
GroßformatTintenstrahldrucker für Rolle und Platte: UV, Solvent, Latex, SublimationBanner, Meshbanner, Folien, Plakate, Schilder, Stoffe, Tapetenimmer, wenn das Format über einen normalen Bogen hinausgeht – ab 1 Stück
SiebdruckFarbe wird durch ein Sieb gedrückt, für jede Farbe ein eigenes SiebBekleidung, Taschen, Werbeartikel, Glas, Schilder mit dickem Farbauftragbei wenigen Farben und größeren Serien desselben Motivs
Flexodruckflexible Polymer-Druckformen, Druck von Rolle zu RolleRollenetiketten, Verpackungsfolien, Packbänder, Tragetaschenbei wiederkehrenden, großen Verpackungsauflagen

Dazu kommen Nischenverfahren: Tampondruck (kleine Motive auf Kugelschreibern, Verschlüssen, Gehäusen), Tiefdruck (riesige Auflagen von Zeitschriften und flexiblen Verpackungen) oder Sublimation, die viele Firmen als eigene Spezialisierung für Stoffe und Fahnen betreiben. Immer öfter ist auch vom 3D-Druck die Rede, obwohl das eher Fertigung von Objekten als Druck im klassischen Sinn ist.

Digitaldruck und Offset – das größte Missverständnis

Kunden fragen oft, warum 100 Flyer fast so viel kosten wie 500. Die Antwort liegt im Unterschied zwischen diesen beiden Verfahren.

Im Digitaldruck druckt die Maschine direkt aus der Datei. Es gibt keine Platten, keine Farbeinstellung, der erste Bogen ist sofort gut. Der Stückpreis ist also ungefähr konstant, egal ob Sie 10 oder 300 Exemplare drucken. Außerdem kann jeder Bogen anders sein – daher nummerierte Tickets, personalisierte Einladungen, Namensschilder.

Im Offset müssen zuerst für jede Farbe Platten belichtet, die Maschine eingerichtet und die Farbe eingestellt werden, die ersten Bogen sind Makulatur. Diese Startkosten sind bei 1000 und bei 50 000 Exemplaren gleich. Danach ist jeder weitere Bogen dafür sehr günstig. Deshalb verliert Offset bei kleinen Auflagen und gewinnt bei großen.

Wo genau die Grenze liegt, hängt von Format, Seitenzahl und Papier ab – wir rechnen das ausführlicher im Beitrag Digitaldruck oder Offset vor. In der Praxis sagt Ihnen eine gute Druckerei selbst, mit welchem Verfahren es günstiger wird, statt Ihnen das aufzudrängen, was sie gerade hat.

Digitaldruckmaschine im Vordergrund und Offsetmaschine im Hintergrund der Halle
Digital und Offset in einer Halle · Visualisierung

Großformatdruckerei – eine eigene Welt

Großformatdruck wird in Quadratmetern abgerechnet, nicht in Stück. Die Maschinen drucken von der Rolle mit ca. 1 bis über 3 Metern Breite oder direkt auf starre Platten: Alu-Verbund, PVC, Acrylglas, Karton, Glas. Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie ein Banner wollen oder zehn – jedes wird einzeln gedruckt, und der Preis pro m² sinkt mit der Gesamtfläche.

Auch innerhalb dieser Gruppe gibt es Unterschiede. Solventdruck ist günstiger, riecht aber und braucht Zeit, bis die Lösemittel ausgedünstet sind. Latex eignet sich gut für Innenräume. Beim UV-Druck härtet eine Lampe die Tinte sofort aus, das Material kann also direkt nach der Maschine weiterverarbeitet werden, und die Maschine bedruckt auch Platten. Sublimation ist für Polyesterstoffe da: Fahnen, Textilwände, Tischdecken. Einen Vergleich finden Sie im Beitrag Solvent-, Latex- und UV-Druck, den Großformatdruck selbst beschreiben wir im Ratgeber Großformatdruckerei – was ist das.

So arbeiten wirVon der Idee bis zur Montage — 5 Schritte
  1. 01Briefing

    Beschreibung, Maße, Fotos vom Standort und Termin — ein paar Sätze genügen.

  2. 02Entwurf und Angebot

    Unsere Grafiker erstellen Entwurf oder Visualisierung, Sie erhalten den Preis.

  3. 03Freigabe

    Sie geben den Entwurf frei; bei Hausfarben gibt es einen Proof.

  4. 04Produktion

    35+ Maschinen im eigenen Werk in Polen: UV-Druck 3,2 m, CNC, Laser, 3D, Näherei.

  5. 05Montage oder Versand

    Eigene Teams und Fahrzeuge in ganz Europa, Partnernetz, Kuriere weltweit.

Siebdruck und Flexodruck – wann Sie damit zu tun haben

Mit Siebdruck haben Sie meist bei Bekleidung und Werbeartikeln zu tun. Jede Farbe braucht ein eigenes Sieb, deshalb ist ein einfarbiges Logo auf 200 T-Shirts günstig, ein vollfarbiges Foto auf 15 T-Shirts teuer oder gar nicht machbar. Bei kleinen Serien mit vielen Farben eignen sich Transferdruck, DTG oder Sublimation besser. Bei uns kostet ein A4-Transferdruck auf einem T-Shirt ca. 1,90–3,30 € netto pro Stück, je nach Menge – Details auf der Seite Bekleidung mit Druck.

Flexodruck ist die Welt der Verpackungen. Er druckt von Rolle zu Rolle, schnell und günstig bei großen Auflagen, braucht aber vorbereitete Druckformen. Damit haben Sie zu tun, wenn Sie Rollenetiketten für Produkte oder Packband mit Logo bestellen. Ein Beispiel aus unserem Angebot: 36 Rollen Klebeband 48 mm mit Druck in 3 Pantone-Farben kosten ca. 290 € netto. Rollenetiketten kalkulieren wir ebenfalls auf Anfrage.

Die passende Druckerei für den Auftrag

Am einfachsten beginnen Sie mit drei Fragen.

  • Welches Format? Alles über A3+ (Plakate A1/A0, Banner, Schilder, Beschriftungen) ist ein Fall für die Großformatdruckerei.
  • Wie viele Stück? Einige bis einige hundert – digital. Tausende vom selben Motiv – fragen Sie nach Offset.
  • Worauf? Papier heißt Digital oder Offset. Stoff – Sublimation, UV-Textildruck oder Siebdruck. Folie, Platte, Glas – UV-Großformat. Verpackung von der Rolle – Flexodruck.

Die meisten Firmen brauchen keine fünf Druckereien. Sie brauchen eine, die zwei oder drei Verfahren im Haus hat und ehrlich sagt, was sie selbst macht und was sie mit einem anderen Verfahren kalkuliert. Wir drucken Großformat auf zwei industriellen UV-Maschinen mit 3,2 m Breite, dazu Digitaldruck im Kleinformat, Sublimation, UV-Textildruck und eine Farm von 3D-Druckern. Größere Auflagen von Katalogen oder Flyern kalkulieren wir individuell mit dem zur Auflage passenden Verfahren, für Kleindrucksachen nennt unser Produktkatalog Richtpreise.

Sie haben ein konkretes Projekt?Beschreiben Sie in wenigen Sätzen, was Sie brauchen — Sie erhalten Preis und Liefertermin. Büro Mo.–Fr. 8–16 Uhr (MEZ).
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Fragen und Antworten

Was uns außerdem oft gefragt wird

Welches Verfahren liefert die besten Farben?

Jedes gut geführte Verfahren liefert auf seinem Material gute Farben. Offset hat Vorteile bei Pantone-Sonderfarben auf Papier, Sublimation bei kräftigen Farben auf Stoff, UV beim Druck auf Platten und Folien. Wichtiger als das Verfahren ist eine korrekt in CMYK angelegte Datei und gegebenenfalls ein Probedruck.

Druckt eine Digitaldruckerei auch ein Plakat in A1?

Eine typische digitale Bogenmaschine endet beim Format SRA3, also etwas größer als A3. Plakate in A2, A1, A0 und größer werden auf Großformatmaschinen gedruckt. Bei uns kosten 10 Plakate A2 auf 170-g-Bilderdruckpapier ca. 28 € netto.

Was ist eine Akzidenzdruckerei?

So nennt man traditionell eine Druckerei für Gelegenheits- und Geschäftsdrucksachen: Visitenkarten, Flyer, Einladungen, Formulare, Briefpapier. Heute arbeitet sie meist digital oder im Offset und verbindet oft beide Verfahren.

Ist 3D-Druck auch eine Druckerei?

Umgangssprachlich schon, eigentlich ist es aber additive Fertigung – die Maschine baut ein Objekt Schicht für Schicht aus Kunststoff auf. Bei uns fertigt eine Farm aus 7 3D-Druckern Prototypen, Modelle und Korpusse für 3D-Buchstaben, eine Maschinenstunde auf einem Standarddrucker kostet ca. 14 € netto.

Warum verweist eine kleine Druckerei manchmal an eine andere?

Weil keine Druckerei alle Verfahren hat. Ein seriöser Betrieb sagt, was er selbst nicht gut kann, und organisiert es entweder in eigenem Namen oder sagt, wo Sie suchen sollten. Schlechter ist es, wenn jemand versucht, alles auf einer Maschine zu drucken, ob es sinnvoll ist oder nicht.

WIELKA REKLAMA · SEIT 1991 · FÜR KUNDEN IN GANZ EUROPA

Wir übernehmen das — von der Druckdatei bis zur Montage.

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